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Erkrankung der Verdauungsorgane

Unter Erkrankungen der Verdauungsorgane werden eine Vielzahl unterschiedlicher Erkrankungen der Speiseröhre, des Magens, des Dünn- und Dickdarms, der Bauchspeicheldrüse, der Leber und der Gallenblase zusammengefasst. Häufige Symptome, mit denen Patienten sich in der Praxis vorstellen, sind Bauchschmerzen, lokalisiert oder diffus, Durchfall, Blähungen, manchmal Krämpfe, Völlegefühl, Aufstoßen, Stuhlunregelmäßigkeiten und Verstopfung.

Grundlage einer weiteren Differenzierung ist eine sorgfältige Anamnese. Kurze Krankheitsgeschichte, Gewichtsverlust, Blut im Stuhl, sich verschlechterndes Krankheitsbild, kein Einfluss durch Stress und Störung der Nachtruhe durch die Beschwerden bedürfen einer eingehenden weiteren Abklärung. Häufig bestehen die Symptome seit langem und treten nur intermittierend auf. Oft wurde bereits eine endoskopische Untersuchung ohne pathologischen Befund durchgeführt. Es gilt Nahrungsmittelallergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten auszuschließen.

Häufigste Ursache von Nahrungsmittelunverträglichkeiten ist die Laktoseintoleranz, eine Verdauungsstörung von Milch und Milchprodukten. Daneben sind weitere Unverträglichkeiten gegen Obstsorten wie die Sorbit- und die Fruktoseintoleranz abzugrenzen. Nicht selten findet sich auch eine Histaminintoleranz, eine Unverträglichkeit von histaminreichen Nahrungsmitteln als Ursache.

Zur Diagnostik stehen ihnen in unserer Praxis zur Verfügung:

  • Sonographie des Abdomens ggfs. farbcodierte Gefäßdarstellung
  • H2 Atemteste zum Ausschluss oder Nachweis einer Laktoseintoleranz, Fruktosemalabsorption, etc.
  • Nahrungsmitteltestungen
  • Sammelurinuntersuchung zum Ausschluss/Nachweis einer Histaminintoleranz
  • Spezielle Stuhluntersuchungen auf Blut, chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, Schwäche der Bauchspeicheldrüse
  • Labordiagnostik auf Allergien, Zöliakie, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, Bauchspeicheldrüsen- Gallen- oder Leberentzündung

Bei Nachweis einer Nahrungsmittelunverträglichkeit oder Allergie mit weiterem Klärungsbedarf überweisen wir zu unserer Ernährungsberaterin, Frau Körner, die auf diese Schwerpunkte spezialisiert ist, und in unserer Praxis Beratungen durchführt.

Weitere Informationen finden sie unter:

www.koerner-allergien-ernaehrung.de

Sonographie des Abdomens

Die Ultraschalluntersuchung des Bauches ist eine Basisuntersuchung zur Abklärung länger bestehenden oder unklarer akuter Bauchschmerzen. Mit Hilfe des Ultraschalls lassen sich Leber und Gallenblase gut darstellen. So werden sonographisch nicht selten Gallensteine bei intermittierenden krampfartigen rechtsseitigen Oberbauchbeschwerden nachgewiesen. Auch die Nieren stellen sich im Ultraschallbild gut dar. Nierentumore, Nierensteine, Nierenzysten und ein Nierenaufstau können ausgeschlossen werden. Kleine Nieren mit schmalem Parenchym weisen auf eine Nierenschädigung hin. Im linken Oberbauch wird die Milz geschallt. Bei Erkrankungen des Blutes oder bei schwerer Infektion ist sie deutlich vergrößert. Oft kann mit Ultraschall die Bauchspeicheldrüse, die tief im Oberbauch direkt vor der Wirbelsäule liegt, auf Entzündung oder Tumore untersucht werden.

Wichtige Hinweise auf den Gefäßstatus liefert die Untersuchung der Hauptschlagader (Aorta). Bei Arteriosklerose liegen Kalkeinlagerungen in der Wand vor und es können lokale Aussackungen (Aneurysmen) entstehen.

Ältere Patienten mit typischen Bauchmerzen nach dem Essen ohne Magenbefund können evtl. an einer Durchblutungsstörung der zuführenden Darmarterien leiden. Dies kann zunächst mit Hilfe des Gefäßultraschalls untersucht werden.

Im Unterbauch stellen sich Blase, Prostata, Uterus und Eierstöcke orientierend dar. Diese Untersuchung kann aber keine urologische bzw. gynäkologische Untersuchung ersetzen. Freie Flüssigkeit und/oder eine Verdickungen der Darmwand weisen auf eine Entzündung im Bauch hin.

Der Ultraschall kann keine endoskopische Untersuchung des Magens oder Dickdarmes bei entsprechenden Beschwerden ersetzen.

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Praxis für Innere Medizin und Allergologie in Köln · Astrid Schareina, Dr. med. Christina Lind-Weiland & Dr. Ronald Hack